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Dienstag, 27. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit IX: Marvin Gaye vs. Little Jerry

Warum Marvin Gaye und Tammi Terrell hier in einer Telefonzelle singen müssen, wird wohl ein Geheimnis des Regisseurs bleiben. (Später wurde aus einem ähnlichen Setting ein ganzer Spielfilm gedreht.)

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:06, das zweite Video auf 0:10 stellen und beide abspielen.

Besser macht es die Sesamstraße, da hat das Video wenigstens noch Bezug zum Inhalt des Songs, der ein wenig nach dem jungen Elton John klingt.

ManHeadset.pngMarvin Gaye & Tammi Terrell: Ain't No Mountain High Enough (1967)
Little Jerry & The Monotones: Telephone Rock (1975)

Samstag, 24. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit VIII: Little Eva vs. Kylie Minogue

Es ist immer wieder eine Freude, ein Video mit Kylie Minogue zu sehen (z.B. ihr legendärer Auftritt in einem Agent provocateur-Werbespot). Etwas unschuldiger ging sie noch Ende der Achtziger in ihren harmlosen Pop-Videos zu Werke.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:08, das zweite Video auf 0:15 stellen und beide abspielen.

Ein Paradebeispiel für ihre Bubblegum-Phase, die ihr den nicht gerade schmeichelhaften Spitznamen «singender Wellensittich» einbrachte. Zum Vergleich sehen wir oben die 25 Jahre ältere, nicht weniger charmante Original-Lokomotive.

ManHeadset.pngLittle Eva: The Locomotion (1962)
Kylie Minogue: The Locomotion (1987)

Mittwoch, 21. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit VII: The Four Tops vs. New Kids On The Block

Dass sich Menschen im Allgemeinen und die Gattung «Fans» im Besonderen wahrscheinlich nie ändern, zeigen die folgenden beiden Clips, zwischen deren Aufzeichnung über 40 Jahre vergangen sind.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:05, das zweite Video auf 0:02 stellen und beide abspielen.

Hätte es im alten Griechenland schon Video-Handys gegeben, würde man wohl auch kreischende Platon-Anhänger auf YouTube finden, die bei der Präsentation des Höhlengleichnisses in Verzückung geraten.

ManHeadset.pngThe Four Tops: I Can't Help Myself (1965)
New Kids On The Block: Step By Step (2008)

Sonntag, 18. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit VI: James Brown vs. Michael Jackson

Let's get physical: Lässt man die beiden Hadronen unter den Musikern, nämlich den «Godfather of Soul» James Brown und den «King of Pop» Michael Jackson wie in dem nun folgenden Experiment mit hoher Energie aufeinandertreffen, könnte dabei durchaus etwas Elementares entstehen – Antimaterie, zum Beispiel.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:02, das zweite Video auf 0:00 stellen und beide abspielen.

Oder zumindest außergewöhnliche Dance-Moves, wie sie Detlef D! Soost noch nicht gesehen hat. Don't try this at home!

ManHeadset.pngJames Brown: There Was A Time (1968)
Michael Jackson: Billy Jean (1982)

Donnerstag, 15. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit V: The Supremes vs. Salt'N'Pepa

Way beyond des Tic Tac Toe-Kosmos' und der Drei Damen vom Grill gab es Girlgroups, die auf der Bühne als Trio eine ausgezeichnete Figur machten. Allen voran die Supremes, die ihre Live-Auftritte stets in konkordantem Outfit bestritten.

Wie Wormatia Worms – nämlich in einer anderen Liga spielend, aber auch irgendwie wichtig – waren Salt'N'Pepa, die Anfang der Neunziger aus Baggersee-Radios plärrten.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:02, das zweite Video auf 1:38 stellen und beide abspielen.

Um die erwähnten Damen-Tripletts noch schnell unter einen relationalen Hut zu bringen: Partner (Whatta Man) an der Currywurstbude (Drei Damen vom Grill) kennengelernt, den dann beim Fremdgehen erwischt (Stop! In The Name of Love) und fortan verflucht (Ich find dich scheiße). So schließt sich der Kreis.

ManHeadset.pngThe Supremes: Stop! In The Name Of Love (1965)
Salt'N'Pepa: Whatta Man (1994)

Montag, 12. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit IV: Curtis Mayfield vs. Boston

Das (unterschätzte) Genre Classic Rock gutfinden ist so ähnlich wie Ford Granada-Fahren: eben noch «No-Go», jetzt an der Schwelle zu «Wie cool ist das denn». In den folgenden Videos sieht man zwei Gruppen von Musikanten, deren einzige Gemeinsamkeit darin zu bestehen scheint, mit elektrisch verstärkten Saiteninstrumenten der Firma Fender Musical Instruments auf der Bühne zu stehen und ihre Songs vorzutragen.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:12, das zweite Video auf 0:40 stellen und beide abspielen.

Stimmt. Mehr Übereinstimmungen haben die beiden wirklich nicht. Aber jetzt gibt es endlich eine Gelegenheit, Bostons Welthit More Than A Feeling in diesem Blog zu veröffentlichen. Yeah!

Mayfields Freddie's Dead ist natürlich ebenfalls ganz großes Kino. Zitiert wird das Stück u.a. in Snoop Doggs nicht minder famosem Video zu Doggy Dogg World (1993).

ManHeadset.pngCurtis Mayfield: Freddie's Dead (1973)
Boston: More Than A Feeling (1976)

Freitag, 9. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit III: Aretha Franklin vs. Massive Attack

Ei der Daus! Nachdem in der letzten Ausgabe der kleinen Reihe «Musikvideos im Wandel der Zeit» die qualitative Fallhöhe schwindelerregend war, sind die folgenden Clips (und wohl auch die dargebotenen Songs) tatsächlich ebenbürtig.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:18, das zweite Video auf 0:58 stellen und beide abspielen.

Beides Meilensteine, die in ihrem Einfluss nicht hoch genug geschätzt werden können. Man möchte den Protagonisten und den Produzenten der Videos Chapeau! und mehrere Encores zurufen.

Epochale Meisterwerke. Punkt.

ManHeadset.pngAretha Franklin: Baby I Love You (1967)
Massive Attack: Unfinished Sympathy (1991)

Dienstag, 6. April 2010

Musikvideos im Wandel der Zeit II: Stevie Wonder vs. Stefanie Hertel

Dass es nicht ausreicht, einen Trompeter auf die Bühne oder ins Studio zu stellen, um seine performativen Künste aufzupeppen, belegt die folgende Gegenüberstellung.

ManYoung.pngZum Synchronisieren das erste Video auf 0:45, das zweite Video auf 0:25 stellen und beide abspielen.

Zugegeben: Etwas ungerecht ist der Vergleich schon. Auf der einen Seite ein Titan der Musikgeschichte, der zehn Nummer-Eins-Hits hatte, mehr als 100 Millionen Albumverkäufe vorweisen kann und der einen Rekord mit 22 gewonnenen Grammys aufgestellt hat. Und auf der anderen Seite, nun ja, Stefanie Hertel.

Ein harter Kontrast. Aber Wandel durch Annäherung hat es auch schon bei anderen scheinbar unversöhnlich gegenüberstehenden Blöcken gegeben. Stadl-Insassen, hört die Signale!

ManHeadset.pngStevie Wonder: Superstition (1973)
Stefanie Hertel feat. Stefan Mross: Das hat der Himmel gut gemacht (1998)

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